Innovation Management Magazin II/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das CTO-Frühjahrsforum 2017 wird den Teilnehmern wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Wir sprachen hier erstmals über die Tragweite und Konsequenzen der digitalen Transformation. Dieser Veränderungsprozess war nicht mehr ein Konzept wie Industrie 4.0 oder eine Idee wie IoT, es wurde als reale Bedingung und Aufgabe des Handelns diskutiert: Digitalisierung – Chance und Herausforderung. Die Beiträge dieses Innovation Management Support spiegeln dieses Ereignis wider. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen Schlaglichter über die aktuelle Situation in der deutschen Industrie und geben Einblicke in Denkkonzepte, die digitale Transformation nicht nur abzuarbeiten und zu erdulden, sondern vielmehr wirtschaftlich erfolgreich, mit zu gestalten.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und anregende Lektüre.

Ihr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer
Sprecher des Dieselkuratoriums


Inhaltsverzeichnis

TECHNOLOGIE- UND INNOVATIONSMANAGEMENT

Disruption von Geschäftsmodellen durch softwareinduzierte Digitalisierung: Ziele – Strategien – Schwerpunkte
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

Szenarien als Grundlage für die Aufstellung von Strategien
Von Prof. Dr. Horst Geschka

Simply Smart – Die Digitalisierung in der Druckindustrie
Von Stephan Plenz


MANAGEMENT IN DER GLOBALEN WISSENSÖKONOMIE

Die Transformation der weltweiten Wirtschaft durch die Digitalisierung: Der Bedarf an angewandter Forschung zur Orientierung für Unternehmen
Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Dr. Steffen Preissler

Die Berechenbarkeit der Welt- Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung
Von Prof. em. Klaus Mainzer


IP-STRATEGIE

Integration von Produkt-Design und IP-Management bei WILO
Von Dr. Markus Beukenberg, Prof. Kurt Mehnert, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Theo Grünewald

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Disruption von Geschäftsmodellen durch softwareinduzierte Digitalisierung:
Ziele – Strategien – Schwerpunkte
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

Gesetzmäßigkeiten der Höherentwicklung stellen neue Anforderungen an den Umfang im Projektmanagement von Produkten hin zu Systemen und zum ganzen Geschäftsmodell. Aber auch hier ist Evolution in Bewegung! Die Integrationsetappe prognostiziert die softwareinduzierte Digitalisierung, die neue Veränderungsbereitschaft voraussetzt und Chancenfelder für neuartige Strategien eröffnet.

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Szenarien als Grundlage für die Aufstellung von Strategien
Von Prof. Dr. Horst Geschka

Für langfristige Planungen, große Bauprojekte, aber auch für Innovationen ist eine Vorstellung darüber, wie die relevante Zukunft in zehn oder zwanzig Jahren aussehen könnte, wesentlich. Die Szenariotechnik ist hierfür eine hilfreiche Methode, um  substanzielle Zukunftsbilder zu entwickeln. Das Konzept der Szenariotechnik wird vorgestellt, wobei der Fokus hier auf der Erarbeitung von Innovationsstrategien liegt.

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„Simply Smart“ – Die Digitalisierung in der Druckindustrie
Von Stephan Plenz

Die Digitalisierung und Automatisierung gewinnt unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ nicht nur in der Druckindustrie zunehmend an Bedeutung. Das  Smart Print Shop Konzept von Heidelberg zeigt deutlich, welche Potentiale sich bereits heute mit einer vollständig integrierten Wertschöpfungskette erschließen lassen. Mit der „Push to Stop“- Philosophie leitet Heidelberg einen Paradigmenwechsel in der Druckproduktion ein: Die Druckmaschine berechnet die optimale Produktionsreihenfolge aus den anstehenden Aufträgen und navigiert den Drucker durch den optimierten Prozess oder arbeitet die Druckjobs autonom ab. Diese über Jahrzehnte aufgebaute Kompetenz in der Effizienzsteigerung bietet Heidelberg in Form intelligenter IT-Lösungen auch Kunden außerhalb der Druckindustrie an und begleitet diese auf dem Weg der Digitalisierung ihrer Prozesse.

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Die Transformation der weltweiten Wirtschaft durch die Digitalisierung:
Der Bedarf an angewandter Forschung zur Orientierung für Unternehmen

Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Dr. Steffen Preissler

Die Digitalisierung hat gravierende Auswirkungen auf zukünftige Wertschöpfungsmodelle. Einerseits entstehen neue Unternehmen, die in der Lage sind, aus Daten Wertschöpfung zu generieren. Andererseits verändern bestehende Unternehmen die Organisation ihrer Wertschöpfung. Treiber dieser Entwicklung sind zum einen neue IT-gestützte Analyseverfahren, zum anderen die zunehmende Generierung und Verfügbarkeit von Daten. Heute ist noch weitestgehend unklar, wie Organisationen in einer Welt, die zunehmend auf „Sharing Economy“ basieren wird, wirtschaftlich erfolgreich agieren und welches die entscheidenden Wertschöpfungstreiber sein werden. Orientierungswissen bietet die Wissensökonomie, die durch den Einsatz neuer IKT-Verfahren selbst völlig neue Datenquellen schafft und disruptive Methoden in der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in zukünftigen Geschäftsnetzwerken entwickelt.

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Die Berechenbarkeit der Welt
Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung
Von Prof. em. Klaus Mainzer

In der Evolution entstand eine natürliche Intelligenz von Gehirnen, die mit Bewusstsein und Emotionen kalkuliert. Künstliche Intelligenz der Technik baut auf Rechenpower mit raffinierten mathematischen Algorithmen, die blitzschnell Probleme lösen – ohne Bewusstsein und Emotionen, aber schneller und effektiver als Menschen. Diese Art von überlegener künstlicher Intelligenz wird uns umgeben, so wie es bereits Super-Kraft- und Energiemaschinen neben uns gibt, die unseren körperlichen Kräften weit überlegen sind. Sie werden aber nicht wie die furchterregenden Roboter in Science Fiction Filmen „menschenähnlich“ aussehen. Die Intelligenz ist/wird in Infrastrukturen und globalen Netzen versteckt sein – sensibel, blitzschnell und hochintelligent im Sinne effizienter Problemlösung. Entscheidend ist, dass wir die Governance und Kontrolle über diese Systeme ausüben, so wie ein Manager die Leitungsfunktion behält, auch wenn er Aufgaben delegiert.

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Integration von Produkt-Design und IP-Management bei WILO
Von Dr. Markus Beukenberg, Prof. Kurt Mehnert, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer und Theo Grünewald

 Das Innovationsgetriebene Unternehmen WILO ist mit seinen High-Tech Pumpen ein wichtiger Mitspieler bei den globalen Fragen von Verbrauch und Versorgung mit Energie und Wasser. Investitionsdruck, verbunden mit dem Bedarf an höchster Effizienz und Ressourcenschonung sind Treiber des Geschäfts. Pumpen werden immer mehr zu smarten Produkten, eingebunden in intelligente Gebäude. Neben der Technik ist für WILO eine konsistente und nachhaltige Markenführung wichtig. Bei der Neuentwicklung der Hocheffizienzpumpe Stratos MAXO wurde erstmals das Innovations- und IP-Management integriert mit dem Produktdesign durchgeführt. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Produkt, dessen Differenzierungsmerkmale in der Wettbewerbspositionierung auch geschützt und somit exklusiv sind. Die hohe Aufmerksamkeit der Branche, Auszeichnungen und Markterfolg geben dem Ansatz Recht.

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