Innovation Management Magazin I/2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das CTO-Frühjahrsforum 2017 wird den Teilnehmern wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Wir sprachen hier erstmals über die Tragweite und Konsequenzen der digitalen Transformation. Dieser Veränderungsprozess war nicht mehr ein Konzept wie Industrie 4.0 oder eine Idee wie IoT, es wurde als reale Bedingung und Aufgabe des Handelns diskutiert: Digitalisierung – Chance und Herausforderung. Die Beiträge dieses Innovation Management Support spiegeln dieses Ereignis wider. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen Schlaglichter über die aktuelle Situation in der deutschen Industrie und geben Einblicke in Denkkonzepte, die digitale Transformation nicht nur abzuarbeiten und zu erdulden, sondern vielmehr wirtschaftlich erfolgreich, mit zu gestalten.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und anregende Lektüre.

Ihr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer
Sprecher des Dieselkuratoriums


Inhaltsverzeichnis

TECHNOLOGIE- UND INNOVATIONSMANAGEMENT

Einfluss modularer Produktstrukturen und Digitalisierung
auf Innovationsprozess und IP
Von Dr. Markus Beukenberg Dr. Thorsten Kettner und Dr. Matthias Rabbe

Orientierung für Zukunftspotenziale in schnelllebigen Zeiten
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

Wann verlieren Erfindungen die Patentfähigkeit? Juristische Situation und Fälle aus der Praxis
Von Prof. Dr. Horst Geschka und Thomas Meitinger


MANAGEMENT IN DER GLOBALEN WISSENSÖKONOMIE

Der Mensch gestaltet durch zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement die Arbeit von Morgen
Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Anzhela Preissler

Im Gespräch mit…
Gebhard Lehmann über die Internationale Deutsch-Chinesische Belt & Road Allianz e.V. (IDCA)


DESIGN, KOMMUNIKATION UND STRATEGIE

Die Berechenbarkeit der Welt- Coporate Designs in Zeiten der Digitalisierung
Von Prof. Kurt Mehnert und Peter Kutz (M.A.)


IP-STRATEGIE

Best-Pracitce bei IP und Industrie 4.0: Wie sich Rittal seine Position im Eco-System Smart Factory gesichert hat
Von Dr. Thomas Steffen, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer und Theo Grünewald

Patente für die Industrie 4.0 – starkes Wachstum bei Technologien der digitalen Transformation
Von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Wolfgang Fischer und Theo Grünewald

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Einfluss modularer Produktstrukturen und Digitalisierung
auf Innovationsprozess und IP
Von Dr. Markus Beukenberg Dr. Thorsten Kettner und Dr. Matthias Rabbe

Die zunehmende Nachfrage nach individualisierten Lösungen und die damit verbundene Komplexität erfordern zukünftig eine klare Plattformstrategie und modulare Produktstrukturen. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Innovations- und IP-Prozess können mit einem ganzheitlichen Innovationsansatz beherrscht werden. Bei konsequenter Anwendung der vorgeschlagenen Vorgehensweise können Wettbewerbsvorteile erzielt werden.

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Orientierung für Zukunftspotenziale in schnelllebigen Zeiten
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

INDUSTRIE 4.0 ist weder eine kurzfristige Erscheinung noch ein Schlagwort. Weder der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, noch der Globalisierung von Wertschöpfungsketten, können sich einzelne Unternehmen dauerhaft verschließen. Wirtschaftlich handelnde Entscheider können stattfindende Entwicklungen weder zeitlich noch in ihrer Intensität maßgeblich schmälern. Es gilt Chancen frühzeitig aufzugreifen, um mögliche Bedrohungen durch neue Markteilnehmer von vornherein abzuwehren. Nichthandeln würde die eigene Position, spätestens mittelfristig, extrem gefährden. Worin unterscheiden sich jedoch digitalisierte Geschäftsmodelle? Welche Risiken sind mit dem Wandel verbunden und wie kann diesen aktiv begegnet werden?

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Wann verlieren Erfindungen die Patentfähigkeit? Juristische Situation und Fälle aus der Praxis
Von Prof. Dr. Horst Geschka und Thomas Meitinger

Eine interessante Erfindung wurde auf der Grundlage neuer Erkenntnisse erarbeitet. Sie soll als Innovation vermarktet und daher zum Patent angemeldet werden. Leicht können hierbei Fehler dahingehend gemacht werden, dass das Patent aus juristischen Gründen nicht wirksam wird. Die zu beachtenden Grundsätze werden dargestellt und Fälle richterlicher Entscheidung vorgetragen.

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Der Mensch gestaltet durch zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement die Arbeit von Morgen
Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Anzhela Preissler

In Zeiten der Digitalisierung verändert sich Arbeit nicht abrupt und dennoch nachhaltig. Wissen und die Anwendung des Wissens wird zum entscheidenden Produktionsfaktor. Der Harvard-Forscher Samuel Arbesmann untersuchte die Halbwertzeit von Wissen und kam abhängig von der Disziplin auf eine kurze Geltungsdauer. Nach wenigen Jahren gilt nur noch die Hälfte von dem was wir jetzt für gesichert halten. Die Wissensgesellschaft ist einhergehend mit dieser Dynamik stetig gefordert, trotz Datenflut, gesichertes Wissen zu identifizieren, es regelmäßig zu prüfen und anzuwenden. Wo die kontinuierliche Aneignung und Anwendung von neuem Wissen immer relevanter werden, kann ein gezieltes Kompetenzmanagement die Zukunftsfähigkeit von Organisationen sichern. Gemeinsam gestalten Beschäftigte und Führungskräfte die Rahmenbedingungen der Arbeit der Zukunft von Grund auf neu.

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Im Gespräch mit…
Gebhard Lehmann über die Internationale Deutsch-Chinesische Belt & Road Allianz e.V. (IDCA)

„Der Zug fährt und entweder wir fahren mit oder er fährt ohne uns.“
Die von China 2013 proklamierte „Belt & Road Initiative“ (BRI) auch „One Belt – One Road Initiative“ (OBOR) oder „Neue Seidenstraße“ genannt, ist das größte, länderübergreifende Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekt der Geschichte. Es beinhaltet sechs Korridore zu Land und die „Maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“. Diese sollen Asien, Afrika und Europa infrastrukturell enger verbinden sowie neue Wirtschafts- und Freihandelsräume entstehen lassen. Die bislang 68 teilnehmenden Länder repräsentieren über 60% der Weltbevölkerung, nahezu 40 % des globalen BIP und über 25% des globalen Handels. Die Gesamtinvestition soll bis 2040/49 ca. 21 Billionen US$ betragen.

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Die Berechenbarkeit der Welt- Coporate Designs in Zeiten der Digitalisierung
Von Prof. Kurt Mehnert und Peter Kutz (M.A.)

Durch die immer schneller und direkter stattfindende Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden in Zeiten der Digitalisierung werden Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Bisherige analoge Berührungspunkte werden zunehmend von digitalen abgelöst und erfordern für die erfolgreiche Markenkommunikation eine noch stärkere Fokussierung auf den Kunden selbst. Ein Fallbeispiel aus der Immobilienbranche.

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Best-Practice bei IP und Industrie 4.0: Wie sich Rittal seine Position im Eco-System Smart Factory gesichert hat
Von Dr. Thomas Steffen, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer und Theo Grünewald

Durch konsequente Digitalisierung erreicht Rittal viele Ziele, die bisher kaum möglich erschienen. Die Beschleunigung von Prozessen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau, die Senkung von Personalkosten und die Verringerung von Lieferzeiten wird durch die Digitalisierung bei Rittal möglich. Das Unternehmen begegnet dem enormen Kostendruck in der Branche durch die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette und sichert sich diese Position durch IP. Entlang des modernen Schaltanlagen- und Steuerungsbau ist die Wertschöpfungskette der Friedhelm Loh Group, zu der Rittal gehört, mit der dort stattfindenden digitalen Transformation ein Showcase für Smart Factory als Umsetzung des Grundgedankens von Industrie 4.0.

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Patente für die Industrie 4.0 – starkes Wachstum bei Technologien der digitalen Transformation
Von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Wolfgang Fischer und Theo Grünewald

Die Entwicklungsintensität bei Technologien in der digitalen Transformation nimmt weltweit stark zu. Das zeigt sich an den enormen Zuwächsen an Patentanmeldungen in diesen Bereichen am Europäischen Patentamt (EPA). In den wichtigsten drei Feldern vernetzte, intelligente Objekte, datengetriebene Wertgenerierung und softwareinduzierte Innovation wurde am EPA in den letzten drei Jahren in Bezug auf Patentanmeldungen ein Anstieg von 54% registriert. Nur ein deutsches Unternehmen ist bei den Top-25 Patentanmeldern dieser Technologien dabei.

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