Innovation Management Magazin I/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diese Ausgabe ist noch umfangreicher als ihre Vorgänger. Die Beiträge hier beschäftigen sich alle mit Fragen von Geschäftsmodellen und einige greifen in Richtung Digitalisierung bereits voraus.  Es geht um grundsätzliche Herausforderungen des Innovationsmanagements und die Konsequenz des Bedeutungswandels von Daten für neue Geschäftsmodelle. Wir lesen über gestalterische Forschung zum Thema Carsharing und autonomes Fahren. Es wird sich dem Change-Management gewidmet sowie der Disruption und ihrer Bedeutung im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Wir erfahren mehr über die große Herausforderung, verletzte Patente zu verwerten und wie die digitale Revolution in der Landwirtschaft das IP-Management bei CLAAS veränderte.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer
Sprecher des Dieselkuratoriums


Inhaltsverzeichnis

TECHNOLOGIE- UND INNOVATIONSMANAGEMENT

Perspektiven zur systematischen GENERIERUNG softwareinduzierter Geschäftsmodelle
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

Die Digitalisierung im Innovationsmanagement: Begriffe, Strukturen, Methoden
Von Prof. Dr. Horst Geschka

Dynamic Business Modelling – Wie etablierte Unternehmen von Start-ups profitieren können
Von Prof. Dr. Klaus Sailer


MANAGEMENT IN DER GLOBALEN WISSENSÖKONOMIE

Change Management für Geschäftsmodellinnovationen
Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Dr. Nizar Abdelkafi


DESIGN, KOMMUNIKATION UND STRATEGIE

Carsharing und autonomes Fahren. Gestalterische Forschung am Beispiel des NRWCar 2.0
Von Peter Kutz, Sophie Gnest, Prof. Kurt Mehnert und Prof. (stv.) Carolin Schreiber


IP-STRATEGIE

Verwertung verletzter Patente – eine Herausforderung
Von Daniel G. Papst

Mission geglückt: Wie die digitale Revolution in der Landwirtschaft das IP-Management bei CLAAS veränderte
Von Prof. Dr. Alexander Wurzer, Thomas Böck und Dr. Steffen Budach

 
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Perspektiven zur systematischen GENERIERUNG softwareinduzierter Geschäftsmodelle
Von Prof. Dr. Gunther Herr und Michael Lechner

In allen Branchen gewinnt heute die Bedienerführung, die Rückkopplung von Daten in Regelkreisen und die Sammlung von Nutzungsinformationen zunehmend an strategischer Bedeutung. Nicht nur langfristig als Basis für weitere Entwicklungen, sondern auch unmittelbar für die momentane Kaufentscheidung von Kunden. „Daten“ sind als eines der wesentlichen „Assets“ in aller Munde. Dieser Beitrag diskutiert, wie mit Hilfe softwareindizierter Geschäftsmodelle, strategisch relevante Stoßrichtungen für Unternehmen effektiver und effizienter umgesetzt werden können. Informationen sind die einzige Ressource der Welt, die sich durch Teilen vermehren. Software ist die Intelligenz, die aus gewonnenen Daten, relevantes Wissen generieren kann. „Wissen“ ist die Quelle für die Generierung von Nutzen. Daher kann Software als eines der relevanten Fundamente für nutzenbasierte Geschäftsmodelle angesehen werden.

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Die Digitalisierung im Innovationsmanagement: Begriffe, Strukturen, Methoden
Von Prof. Dr. Horst Geschka

Wir kennen die Begriffe der Digitalisierung; sie schwirren umher: was sind disruptive Innovationen und was sind keine? Warum konnte man im Endkundenmarkt die Digitalisierung sehr viel leichter durchführen als innerhalb der Wertschöpfungskette? Und: Wie kann man vorgehen, um systematisch Geschäftsmodell-Innovationen zu konzipieren? Dieser Beitrag unternimmt den Versuch, für die Begriffe, Erscheinungsformen, Strukturen und Methoden eine gewisse Ordnung zu schaffen. In diesem dynamischen Sektor ist es sicher keine endgültige Strukturierung.

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Dynamic Business Modelling – Wie etablierte Unternehmen von Start-ups profitieren können
Von Prof. Dr. Klaus Sailer

In einem globalen, dynamischen Umfeld spielen Businessmodelle, die definieren, wie ein Unternehmen einen Mehrwert für die Kunden und die Gesellschaft schaffen kann, eine immer entscheidendere Rolle. Etablierte Unternehmen müssen ihre Businessmodelle schnell an Veränderungen anpassen können, um erfolgreich zu bleiben. Hier können sie von Start-ups lernen, die aufgrund fehlender Vergangenheit ihr Businessmodell erst auf dem Weg zum Erfolg entwickeln. Neben dem Wandel zu einer entrepreneurial Organisation mit Intrapreneuren als Mitarbeiter helfen strategische Kooperationen mit Start-ups bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

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Change Management für Geschäftsmodellinnovationen
Von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Dr. Nizar Abdelkafi

Geschäftsmodelle sind wichtiger als je zuvor. Noch nie war das Interesse an Geschäftsmodellen so groß wie heute: sieben von zehn Unternehmen versuchen innovative Geschäftsmodelle zu schaffen und 98 Prozent ändern bereits ihre bestehenden Geschäftsmodelle nach neuesten Untersuchungen. Ein Geschäftsmodell bezeichnet die Logik, mit der ein Unternehmen sein eigenes Geschäft betreibt bzw. die Art und Weise, wie ein Unternehmen sein Geld verdient. Die Änderung bestehender Geschäftsmodelle ist allerdings keine einfache Aufgabe. Der Prozess fordert ein Change-Management innerhalb der Organisation bis zur erfolgreichen Umsetzung der Geschäftsmodellinnovation. Den sogenannten Change Agents könnte dabei eine wesentliche Rolle für die Implementierung von Geschäftsmodellinnovationen in der Praxis zukommen.

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Carsharing und autonomes Fahren. Gestalterische Forschung am Beispiel des NRWCar 2.0
Von Peter Kutz, Sophie Gnest, Prof. Kurt Mehnert und Prof. (stv.) Carolin Schreiber

Die Urbanisierung stellt Designer und Industrie vor viele Herausforderungen. Umweltbelastungen durch den Verkehr und die sich verändernden Lebensweisen der Menschen in Städten erfordern vor allem: Vernetzte, also autonom fahrende Fahrzeuge und die Bereitschaft zur gemeinsamen Nutzung von Gegenständen. Carsharing ist ein wichtiger Baustein in diesem nachhaltigen Zukunftsszenario. Welche Anforderungen muss ein Sharingfahrzeug in Form eines kleinen, urbanen Elektroautos erfüllen, um akzeptiert und genutzt zu werden?

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Verwertung verletzter Patente – eine Herausforderung
Von Daniel G. Papst

Die konkrete Durchsetzung eines Patentes mit dem Ziel der Verwertung desselben sowie inhärente Chancen und Risiken dabei, werden im Folgenden näher beleuchtet. Insbesondere der scheinbar unausweichlich gerichtliche Pfad und die Gegenüberstellung der Angriffs- sowie Verteidigungsmittel werden aufgezeigt. Vor allem an einem konkreten Verwertungsbeispiel – der verletzten Patente der Jöst GmbH – wird die mitunter langwierige, aber dennoch erfolgreiche, Verwertung verletzter Patente auch gegen Großunternehmen, mit Hilfe eines professionellen Patentverwerters (der Papst Licensing GmbH & Co. KG) dargestellt. Ein solcher Patentverwerter bietet jedem Patentinhaber, der eigene Patente verletzt wähnt, eine Möglichkeit diese zu monetarisieren.

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Mission geglückt: Wie die digitale Revolution in der Landwirtschaft das IP-Management bei CLAAS veränderte
Von Thomas Böck, Prof. Dr. Alexander Wurzer und Dr. Steffen Budach

Mit der Landmaschinentechnik wird aktuell eine weitere traditionelle Maschinenbaubranche durch die Digitalisierung von Grund auf revolutioniert. Dabei können die hier zu beobachtenden Entwicklungen als geradezu beispielhaft für die Transformation zur Industrie 4.0 angesehen werden. CLAAS, der europäische Marktführer für Landtechnik, hat sich diesem Wandel erfolgreich gestellt. Durch neue Geschäftsmodelle und die Integration von IP Management ist es dem Unternehmen gelungen, im Bereich des Digital Farming intensiv Fuß zu fassen und sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen.

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