Forschungsbereich Zukunfts-Design

Leitthema: Zukunfts-Design

Zahlreiche konkrete Beispiele zeigen, mit welcher Macht vollständig digitalisierte Geschäftsmodelle traditionell erfolgreiche Geschäftsmodelle ins Wanken bringen. Die meisten davon entstammen dem Startup-Umfeld. Es kann der Eindruck einer parallelen, unwirklichen Welt entstehen, die mit dem Bestand der Wirtschaft kaum etwas gemein hat. Die Welt der New Economy scheint sich ihre eigenen Regeln zu erschaffen. Sie setzt neue Maßstäbe und bedroht damit aktiv den Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Dabei werden beweisbare Grenzen des Althergebrachten durch die Macht des neu geschaffenen Faktischen ersetzt. Klassisch lineare Entwicklungsverläufe wandeln sich im Kontext der Digitalisierung zu Sprungfunktionen. Strategieentwicklung wird unter den neuen Rahmenbedingungen mehr und mehr zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor. Es geht in diesem Zusammenhang ganz wesentlich um die systematische Erschließung und Verknüpfung neuer Freiheitsgrade in etablierten Geschäftsmodellen. Digitalisierung ist dabei nicht das Ziel, sondern vielmehr Mittel zum Zweck.

Ein zentrales Wettbewerbsinstrument ist das Wissen um die rechtzeitige Erarbeitung strategischer Handlungsrahmen für die Transformation von Geschäftsmodellen. Das umfasst weniger klassische Portfolioanalysen, sondern den Kernprozess der Strategieentwicklung von Unternehmen im Kontext dynamischer Umfeldveränderungen und den sich wandelnden Branchenregeln. Hier stehen vor allem die Frage nach strategischer (Neu-)Orientierung, allgemeinen Erfolgsmustern sowie die zukunftsweisende Synthese von klassischen Erfolgsmustern der Industrie mit den Erfolgsmustern der Start-Up Szene im Vordergrund.

Um der neu geschaffenen Dynamik insbesondere im Kontext digitaler und digitalisierter Geschäftsmodelle gerecht werden zu können, wurde dieser Forschungsbereich ins Leben gerufen.

Im Forschungsbereich Zukunfts-Design wird ein Promotionsweg angeboten:

Wissenschaft ist ein Prozess, der in der Öffentlichkeit stattfindet. Qualität in Forschung und Lehre wird durch Transparenz und Diskussion in der Fachöffentlichkeit erreicht. Die institutionelle Verankerung des Graduiertenkollegs der Dieselmedaille im CTO-Forum, dem Dieselkuratorium, dessen Dekanat und dem Deutschen Institut für Erfindungswesen, sowie des Forschungsbereichs Zukunfts-Design sichert die hohe Qualität der fachlichen Arbeit.

Beiträge zur Forschung müssen der Fachöffentlichkeit zum peer review und zur Diskussion zur Verfügung gestellt werden. Daher sind Promovierende im Forschungsbereich Zukunfts-Design verpflichtet, ihre Arbeiten in Publikationen, Tagungsbeiträgen und Konferenzvorträgen zur Diskussion zu stellen.

Aus den Mitteln des Graduiertenkollegs der Dieselmedaille können Unterstützungen für Reisen und Publikationen vergeben werden.

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