Forschungsbereich IP-Management

Language: DE | EN

Leitthema: Die Rolle der IP in der Industrie 4.0

Industrie 4.0 und die digitale Transformation sind weder eine kurzfristige Erscheinungen, noch nur Schlagwörter. Weder an der grundsätzlichen Digitalisierung von Geschäftsprozessen, noch an der Globalisierung von Wertschöpfungsketten können einzelne Unternehmen etwas ändern. Auch ist es den wirtschaftlich handelnden Entscheidern nicht möglich, die Auswirkungen dieser Entwicklungen in der Zeitdimension und im Umfang maßgebend zu beeinflussen. Im Rahmen des Forschungsbereichs IP-Management wird der „Wettbewerb um Geschäftsmodelle“ diskutiert, unter anderem inwieweit neue Geschäftsmodelle Gegenstand solcher strategischer Überlegungen sind, worin die neuen Aspekte dieser Geschäftsmodelle liegen, welche Risiken damit einhergehen und wie diesen Risiken begegnet werden soll.

Als ein zentrales Wettbewerbsinstrument gilt geistiges Eigentum, allerdings weniger in der klassischen Anwendung für den Imitationsschutz eigener F&E-Ergebnisse als vielmehr in der modernen Form von geschäftsmodellbasierten Verbietungsrechten. In einigen Industrien (u.a. IT, Telekom, Software) sind solche Verbietungsrechtsstrategien bereits seit vielen Jahren etabliert. Dabei steht im Fokus die Möglichkeit, durch die Anwendung des gewerblichen Rechtsschutzes auf globaler Ebene Wettbewerbern den Zugang zur Realisierung von Geschäftsmodellen und dem damit einhergehenden Kundennutzen zu untersagen.

Um den Geschäftsmodellschutz insbesondere digitaler und digitalisierter Geschäftsmodelle durch IP intensiver zu beleuchten und um hierfür Best-Practice-Empfehlungen, systematische Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, wurde der Forschungsbereich ins Leben gerufen. Neben der Einbettung von IP in strategische und geschäftsmodellbasierte Fragestellungen beschäftigt sich der Forschungsbereich IP-Management auch mit der Herausforderung der Qualität des betrieblichen IP-Managements, nicht zuletzt zur dauerhaften Implementierung von IP-Strategien und deren Erfolgsmessung.

Im Forschungsbereich IP-Management werden zwei Promotionswege angeboten:

Wissenschaft ist ein Prozess, der in der Öffentlichkeit stattfindet. Qualität in Forschung und Lehre wird durch Transparenz und Diskussion in der Fachöffentlichkeit erreicht. Die institutionelle Verankerung des Graduiertenkollegs der Dieselmedaille im CTO-Forum, dem Dieselkuratorium, dessen Dekanat und dem Deutschen Institut für Erfindungswesen, sowie des Forschungsbereichs IP-Management am Center for International Intellectual Property Studies (CEIPI) der Universität Strasbourg, im European Policy Institutes Network (EPIN) und dem I³PM sichert die hohe Qualität der fachlichen Arbeit.

Beiträge zur Forschung müssen der Fachöffentlichkeit zum peer review und zur Diskussion zur Verfügung gestellt werden. Daher sind Promovierende im Forschungsbereich IP-Management verpflichtet, ihre Arbeiten in Publikationen, Tagungsbeiträgen und Konferenzvorträgen zur Diskussion zu stellen.

Aus den Mitteln des Graduiertenkollegs der Dieselmedaille können Unterstützungen für Reisen und Publikationen vergeben werden.

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen